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TANKEN - WASCHEN - MINERALÖLVERTRIEB - ANGELBEDARF - ALLES FÜR TIER - GARTEN - HAUS & HOF

In den letzten Tagen hatten die USA angefangen, Schiffe aus der Straße von Hormus zu eskortieren und gegen Angriffe aus dem Iran zu verteidigen. Dies gelang zwar im Grunde, letztlich aber waren es nicht einmal eine Hand voll Frachter die so die Blockade des Irans passieren konnten.

 

Amerikanisches „Project Freedom“ pausiert
Nun haben die USA die Mission „Project Freedom“ wieder pausiert, heißt es von Trump. „Wir haben einvernehmlich vereinbart, dass die Blockade [iranischer Häfen] zwar in vollem Umfang bestehen bleibt, das ‚Project Freedom‘ jedoch für eine kurze Zeit ausgesetzt wird, um zu sehen, ob ein Abkommen [mit dem Iran] abgeschlossen und unterzeichnet werden kann“.

 

Trump stellt baldiges Abkommen in Aussicht
Zuletzt waren die Verhandlungen zwischen den beiden Kriegsparteien eher mühsam vorangekommen. Konkrete Details zum aktuellen Stand gibt es nicht und auch aus dem Iran ist bisher kein Statement bekannt. Trump sprach lediglich von „großartigen Fortschritten“ bezüglich eines „vollständigen und endgültigen Abkommens“.

 

Iran kritisiert die USA
Vor Trumps Statement hatte der iranische Präsident, Massud Peseschkian, die USA für ihre Verhandlungsposition kritisiert: „Das Problem ist, dass die USA zwar eine Politik des maximalen Drucks gegen unser Land verfolgen, aber gleichzeitig erwarten, dass die Islamische Republik an den Verhandlungstisch kommt und sich letztendlich ihren einseitigen Forderungen unterwirft – eine Gleichung, die unmöglich ist“.

 

Ölmarkt quittiert leichte Deeskalation mit Wohlwollen
Trotz aller Kriegsrhetorik reduziert die Pausierung der US-Eskorten durch die Meerenge kurzfristig die Gefahr weiterer Eskalationen in der Region. Zuletzt war hier neben Schiffen auch wieder ein Ölterminal in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) von Drohnen getroffen wurden.

 

Inlandspreise vorerst mit Abschlägen
An den Ölbörsen wurde das mit Wohlwollen aufgenommen und sorgte für eine spürbare Preissenkung. Diese überträgt sich heute auch auf die Inlandspreise, so dass Verbraucherinnen und Verbraucher mit Abschlägen von ca. -1,80 bis -2,80 Euro/100l rechnen können. Klar ist aber auch, dass die Situation extrem volatil bleibt und jede kleinste Meldung für Schwankungen sorgen kann.

 

Die Krise im Persischen Golf bleibt auch in dieser Woche das zentrale Thema an den Energiemärkten. Zwar konnten die USA gestern offenbar zwei Tanker durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus eskortieren, daraufhin eskalierte allerdings die militärische Gewalt wieder. Ein Ende des Exportstaus ist also kaum in Sicht – mit massiven Folgen für die globalen Ölvorräte.

 

Ölvorräte schrumpfen schnell
Und damit auch für die globale Wirtschaft, denn jeden Tag, an dem die Straße von Hormus geschlossen bleibt, muss die Welt auf Alternativen zurückgreifen und verbraucht ihre kommerziellen und strategische Reserven oder auch Öl, das auf Schiffen eingelagert ist. Und zwar in einer besorgniserregenden Geschwindigkeit, wie Experten warnen.

 

Experten warnen vor weiteren Auswirkungen der Krise
So verweist man etwa bei der amerikanischen Großbank Goldman Sachs auf eine zunehmend kritische Bestandsentwicklung, die sich wegen der Angebotsausfälle dem niedrigsten Stand seit 8 Jahren nähern würde. Die Analysten schätzen, dass die weltweiten Ölvorräte derzeit für 101 Tage der globalen Nachfrage ausreichen und bis Ende Mai auf 98 Tage sinken könnten.

 

„Es ist wenig Puffer übrig“, warnt auch der Finanzvorstand des US-Energiekonzerns Chevron, Eimear Bonner. „Wenn man auf die beispiellose Störung der weltweiten Lieferungen von Öl und Gas schaut, hat der Markt die vollen Auswirkungen noch gar nicht zu spüren bekommen“, so der Fachmann, der davon ausgeht, dass die Angebotsprobleme zukünftig für noch höhere Preise sorgen dürften.

 

Heizöl wieder teurer
Auch heute bleiben die Ölbörsen auf hohem Niveau und ziehen auch die Inlandspreise wieder mit nach oben. Verbraucherinnen und Verbraucher in der Bundesrepublik müssen sich deshalb heute wieder auf deutliche Preisaufschläge im Vergleich zu Montagvormittag gefasst machen. 100 Liter Heizöl kosten demnach heute je nach Region  ca. +1,65 bis +2,65 mehr als gestern.

 

Seit mittlerweile 2 Monaten halten die Konflikte im Nahen Osten an. Auch wenn die kriegerischen Auseinandersetzungen weitgehend zurückgefahren wurden, bleibt die Sperre der Seeroute „Straße von Hormus“ weiter bestehen. Das sorgt aufgrund sinkender Ölspeicher bei weiterhin hohem Bedarf für steigende Ölpreise an Markt und Börse, auch bei Heizöl. Näherungsversuche zwischen den Parteien bleiben unsicher, brachten zum Start in die neue Woche jedoch leichte Preissenkungen am Markt.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
Mit den Näherungsversuchen zwischen den USA und dem Iran kam es über das Wochenende hinweg zu moderaten Preissenkungen bei Heizöl, welches aktuell durchschnittlich -4,10 Euro günstiger pro 100 Liter gehandelt wird als noch vergangenen Freitag. Dennoch sind die heutigen Preise mit +2,33 Euro etwas höher als in der Vorwoche, da die anhaltenden Importausfälle sich stetig mehr an den Märkten bemerkbar machen. Gegenüber den Hochs von vergangenem Monat zahlen Abnehmer heute -20,53 Euro weniger.

Langfristige Preisentwicklung
Im langfristigen Vergleich setzt sich das gewohnte Bild fort, bei dem die aktuell erheblichen Preisanstiege deutlich zur Geltung kommen. So zahlen Heizölkäufer derzeit +46,70 Euro mehr als Anfang Februar vor dem Irankonflikt. Und auch im direkten Saisonvergleich zu den letzten beiden Jahren sind starke Preisanstiege erkennbar. So kostet Heizöl aufgrund der anhaltenden Irankrise aktuell +53,82 Euro mehr als Anfang Mai 2025, und +40,68 Euro mehr als vor 2 Jahren.

 

Was spricht aktuell für steigende Preise?
– Washington scheint sich auf neue Militäroperationen vorzubereiten
Vergangene Woche kamen Meldungen aus den USA, wonach US-Präsident Trump zu möglichen Militäraktionen im Nahen Osten informiert und eingewiesen werden soll. Auch der Einsatz neuer Hyperschallraketen soll dabei ins Gespräch gekommen sein.

– Straße von Hormus weitgehend blockiert
Die Straße von Hormus, die weltweit wichtigste Öltransportroute ist seit 2 Monaten fast ununterbrochen gesperrt, nur wenige Schiffe können die Meerenge passieren. Das sorgt für erhebliche Einschränkungen bei freien Ölimporten und setzt den Markt unter Druck.

Was spricht aktuell für sinkende Preise?
– Fragile Waffenruhen im Nahen Osten
Aktuell sind weiterhin Waffenruhen zwischen USA und Iran aber auch Libanon und Israel gültig. Dennoch bleiben die Drohungen unter den Ländern hart, während besonders die Israel-Libanon-Waffenruhe sehr fragil ist und regelmäßig gebrochen wird.

– USA will Geleitschutz durch Straße von Hormus starten
Die USA wollen ab heute damit beginnen, Schiffe aus dem persischen Golf durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Wie sicher oder erfolgreich dies mit der anhaltenden Durchfahrtssperre der Straße von Hormus seitens des Iran umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Stand der Preise 04.05.2026

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA bleiben trotz gültiger Waffenruhen bestehen. Jeder weitere Tag des Konflikts und der damit einhergehenden Sperre der Handelsroute der (See)-Straße von Hormus lässt die Preise für Öl und Ölprodukte, darunter Heizöl deutlich nach oben steigen. Bei Treibstoffen, gezielt Benzin und Diesel könnte es jedoch bald zu temporären Preisrückgängen kommen, denn ab morgen steht der offizielle Start des neuen Tankrabatt in Deutschland an.

USA könnte neue Militäroperation im Iran planen
Informationen des US-Nachrichtenportal Axios zufolge soll US-Präsident Donald Trump heute zu möglichen Militäroperationen gegen den Iran informiert werden. Erst am Dienstag betonte Trump, dass er aufgrund ihrer Effektivität vorerst an der Exportblockade der Straße von Hormus, insbesondere gegen die iranischen Häfen, festhalten will.

Dennoch soll das US-Militär auch Pläne für kurze aber intensive Angriffswellen ausgearbeitet haben, um den Druck gegen Teheran weiter zu intensivieren. Mit dafür wurde ein Antrag eingereicht, die Hyperschallrakete „Dark Eagle“ in den Nahen Osten zu verlegen um sie im Bedarfsfall gegen den Iran einzusetzen und potentiell militärische Ziele tief im Landesinneren zu treffen. Eine solche Waffe wurde bis jetzt noch nie von den USA benutzt.

Tankrabatt in Deutschland ab dem 1. Mai
Ab morgen erwarten viele Privatleute aber auch Unternehmen den Start des Tankrabatts in Deutschland. Dabei soll die Energiesteuer in der Nacht auf Freitag um -14,04 Cent pro Liter reduziert werden. Nach Verrechnung der Mehrwertsteuer werden deshalb theoretische Rabatte von -16,70 Cent pro Liter seitens der Politik erwartet, die bis Ende Juni gültig sind.

Der Wirtschaftsverband „Fuels und Energie“ betont, dass die Tankstellengesellschaften die Steuersenkung zwar vollständig weiter geben wollen, es jedoch lokal zu Verzögerungen über manche Stunden bis wenige Tage kommen kann. Außerdem werden weiterhin steigende Öl- und Ölproduktpreise auf Markt- und Börsenseite erwartet, weshalb gerade in den späteren Wochen der Rabatt für manche Kunden verwaschen oder unvollständig wirken könnte.

Heizölpreise deutlich höher
Mit den anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und der Sorge eines möglichen, schleichenden Versorgungsmangels im Nacken, steigen die Preise von Öl- und Ölprodukten in den letzten Tagen deutlich an. Auch heute macht sich das bei den Heizölpreisen bemerkbar, weshalb in der Bundesrepublik mit Preisanstiegen zwischen +4,20 und +6,20 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu Mittwochvormittag erwartet.

Nach 50 Jahren Mitgliedschaft werden die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) schon zum Mai die OPEC verlassen. Diese Meldung ging gestern wie ein Paukenschlag durch den Ölmarkt, wenn die Auswirkungen auf die Preise inmitten der Krise am Persischen Golf auch zunächst gering blieben. Doch langfristig betrachtet könnte der Schritt durchaus für nachhaltige Veränderungen sorgen.

 

Geopolitische Gründe und strategische Neuausrichtung
Die Frage nach dem Warum beantworten die VAE auch mit der geopolitischen Lage. Laut Energieminister Suhail Mohamed al-Masrui sei die Entscheidung nach sorgfältiger Prüfung der Energiestrategien getroffen worden. Soll heißen: das Land muss sich nun nicht mehr an OPEC- Förderquoten halten und kann die Produktionsmengen unabhängig von der Gruppe nach oben schrauben.

 

Aber: in der aktuellen Situation können die VAE so viel Öl fördern wie sie wollen, so lange die Straße von Hormus blockiert bleibt, bleiben auch die emiratischen Exportmengen blockiert. Zwar haben die VAE mit dem Terminal in Fujairah eine Verlademöglichkeit außerhalb der Meerenge, doch die Kapazitäten sich schon längst ausgelastet.

 

Kurzfristig kaum Einfluss auf den Ölmarkt
Kurzfristig spielt der Austritt daher keine Rolle für den globalen Ölmarkt. Doch mittel- und langfristig dürfte das anders aussehen. Die VAE  hatten schon während Corona viel in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten investiert und diese auf mehr als 4 Millionen Barrel pro Tag gesteigert. Bis Ende 2027 sollen sie auf 5 Millionen Barrel pro Tag steigen.

 

Im Korsett der OPEC+ Förderkürzungen, die das Kartell nach wie vor durchführt, lagen die Produktionsmengen vor Kriegsausbruch bei 3,3 Millionen Barrel pro Tag, womit klar ist, dass erhebliches Steigerungspotenzial vorhanden ist. Der Austritt aus der Produktionsgemeinschaft ist damit eine strategisch-wirtschaftliche Entscheidung und wird somit in den kommenden Jahren das Ölangebot am Weltmarkt spürbar erhöhen, sofern die Lieferschwierigkeiten im Nahen Osten gelöst werden.

 

Mehr OPEC+ Angebot in Sicht – aber nur bei stabiler Lage
Die OPEC selbst wird dadurch unter Druck kommen, denn die VAE sind nicht das einzige Land, das mit den Quoten unzufrieden ist. Auch der Irak und Kasachstan haben in den letzten Jahren immer wieder deutlich gegen die Produktionsvorgaben verstoßen und ihren Unmut mit den restriktiven Einschränkungen kundgetan.

 

Um weitere Austritte und interne Querelen zu vermeiden, könnte sich die OPEC+ gezwungen sehen, die Produktionsstrategie weniger restriktiv zu gestallten und die Ölfördermengen innerhalb der Gruppe weiter zu steigern. So lange jedoch der Exportstau im Persischen Golf bestehen bleibt, ist das alles Zukunftsmusik, denn aktuell bleiben die Fördermengen der OPEC ohnehin stark gedrosselt – egal, wie die Förderquoten aussehen.

Wie schon in den letzten Wochen bleibt der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Märkte das diplomatische Tauziehen zwischen den USA und dem Iran. Das aktuelle Ausbleiben direkter Verhandlungen zwischen den beiden Parteien trübt die Stimmung an den Märkten und lässt die Ölpreise an den Börsen ansteigen, wovon in den letzten Tagen auch Heizöl wieder stärker betroffen war.

Gespräche zwischen USA und Iran bleiben aus
Nachdem mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran Mitte vergangene Woche ausblieben, kündigte der Iran kurz vor Wochenende überraschenderweise neue mögliche Gespräche für ebenjenes Wochenende an, welche von den USA mit Verweis auf „zu viel Aufwand“ abgelehnt wurden. Dennoch wurde ein neues Friedensangebot durch Vermittlungsanstrengungen Pakistans von Teheran nach Washington weitergeleitet – und kam nicht gut an.

Berichten zufolge seien die Vertreter des Irans für ein Kriegsende und die Öffnung der wichtigen Handelsroute „Straße von Hormus“, welche große Teile der weltweiten Ölversorgung ermöglicht, bereit, wenn Atomverhandlungen vorerst verschoben werden. Die USA sieht hier jedoch eine klare, rote Linie und will Atomgespräche zwingend in die Verhandlungen aufnehmen.

US-Präsident Donald Trump kündigte am späten Montagabend an, er würde zeitnah eine klare Ansprache zu den neuesten Vorschlägen des Irans und potentiell zum weiteren Kriegsverlauf an. Mit den aktuell kursierenden Gerüchten zur Unzufriedenheit Trumps ist jedoch auch die Anspannung hoch, dass die Konflikte erneut und weiter aufkochen könnten, was die Preise für Öl und Ölprodukte weiter steigen lassen würde.

Heizöl etwas günstiger erwartet
Während die Rohöle zuletzt deutlich im Preis stiegen, sind die Produkte noch nicht ganz mit den Preisänderungen hinterher gekommen. In direkter Folge werden aktuell für die Heizölpreise in der Bundesrepublik leichte Abschläge über -0,50 bis -1,20 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu Montagvormittag erwartet. Aufgrund der allgemein angespannten Lage am Weltmarkt können sich die Preise jedoch nahezu jederzeit ändern und gelten nur als Näherung anstatt als Richtwert.

Die Öl-Exportsperre im Nahen Osten bleibt der Dreh- und Angelpunkt der aktuellen Ölpreisentwicklungen. Auch wenn die deutlichsten Auseinandersetzungen zuletzt abgeflaut sind, bleibt die wichtige Exportroute der Straße von Hormus weiter gesperrt. Die damit deutlich eingeschränkten, auf dem Markt verfügbaren Rohöl- und Ölproduktmengen setzen die Marktteilnehmer unter Kaufdruck und treiben auch die Preise an den Heizölmärkten nach oben.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
Die Spannungen im Nahen Osten und Unsicherheiten bei den Ölexporten der Region bleiben bestehen, auch wenn die schlimmsten Kriegs-Zeichen abgeflacht sind. Dabei haben sich die Heizölpreise über das Wochenende kaum verändert, mit minimalen Korrekturen von +0,44 Euro seit Freitag. Verglichen mit Montag der Vorwoche gab es jedoch deutliche Preisanstiege über +8,40 Euro pro 100 Liter, da damals erhoffte, zeitnahe Friedensverträge nicht zustande gekommen sind. Im direkten Wochenvergleich gab es dennoch moderate Heizölpreis-Rückgänge von -10,12 Euro.

Langfristige Preisentwicklung
Im langfristigen Preisvergleich bestätigt sich das Bild der letzten Wochen. Verglichen mit Ende Januar, als bestehende Konflikte weitgehend abgeklungen waren, zahlen Abnehmer von Heizöl aktuell +46,20 Euro mehr. Im direkten Jahresvergleich zeigt sich das gleiche Bild – Gegenüber April 2025 zahlen Heizölkäufer aktuell +49,77 Euro mehr, mit Blick auf April 2024 sind die aktuellen Preise ebenfalls +36,82 Euro höher.



Was spricht aktuell für steigende Preise?
– Friedensverhandlungen bleiben aus
Die für vergangene Woche geplanten Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran blieben aus. Neue sollen kommen, wann ist noch nicht ganz klar, dennoch wird heute ein Update zur Entwicklung erwartet.

– Straße von Hormus weitgehend blockiert
Die Blockade der Straße von Hormus ließ die Ölproduktion je nach Einschätzung um 10-14 Mio. Barrel am Tag einbrechen, was sich erheblich auf Verfügbarkeit am Markt und Preisentwicklung auswirkt.

Was spricht aktuell für sinkende Preise?
– Fragile Waffenruhen im Nahen Osten
Trotz der fehlenden Friedensverhandlungen wurden Waffenruhen zwischen USA-Iran und Israel-Libanon ausgemacht. Diese sind leider sehr fragil und werden nicht komplett eingehalten, bieten jedoch eine Grundlinie die keiner vollständig durchbrechen will.

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Stand der Preise 27.04.2026

Woche 8 im Iran-US-Israel-Konflikt neigt sich dem Ende, ein echter Frieden ist jedoch noch nicht in Sicht. Die (See)-Straße von Hormus und damit die wichtigste Exportroute aus Nahost ist weiterhin gesperrt, sodass nur ein einstelliger Prozentsatz des sonst üblichen Schiffverkehrs die Meerenge passieren kann. Und auch wenn es neue und bestehende Waffenruhen geben soll, wird sich von allen Seiten nur bedingt an sie gehalten.

USA und Iran fangen Schiffe ab, auch unter Waffengewalt
Auch wenn der Konflikt im Nahen Osten weiterhin scharf bleibt, kündigte US-Präsident Donald Trump am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhen zwischen den USA und dem Iran an. Wie unsicher diese Ruhe ist, zeigt sich jedoch insbesondere dadurch, dass die Seiten dennoch bereit sind, Schiffe insbesondere nahe der Straße von Hormus unter Waffengewalt abzufangen oder aufzuhalten.

Dennoch reden die Seiten davon, dass sie ihre Angriffe aufeinander einstellen wollen, wenn auch mit allgemeiner Vorsicht zu dem Vorhaben. So kam in der Nacht zum Freitag ein weiterer US-Flugzeugträger im Arabischen Meer an, zudem wurde der Befehl erteilt, alle möglichen Minenlegeschiffe sofort anzugreifen und zu zerstören. Und auch der Iran meldete, man bleibe weiter in Alarm- und Angriffsbereitschaft falls Eskalationen zustande kommen könnten.

Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert, nicht eingehalten
Während Sicherheits-Insidern zufolge die Angriffe Israels auf den Iran seit einigen Tagen eingestellt wurden, kommt es noch immer zu regelmäßigen Angriffen zwischen Israel und dem Libanon, genauer genommen der Hisbollah-Miliz, trotz bestehender Waffenruhen. Dennoch wurde die Waffenruhe laut US-Präsident Trump um drei Wochen verlängert, obwohl sie in den letzten Wochen immer wieder aufs neue gebrochen wurde.

Zuletzt gab das israelische Militär an, eine Raketenabschussrampe der Hisbollah angegriffen zu haben, nachdem die Miliz trotz bestehender Waffenruhen Raketen auf den Norden Israels abgefeuert habe. Die stetige Unsicherheiten zu Waffenstillstand, Verhandlungen und Konflikt hält auch die Ölmärkte unruhig, während die anhaltende Sperre der Straße von Hormus die Preise an den Ölbörsen in den letzten Tagen stetig weiter ansteigen ließ.

Moderate Aufschläge bei Heizöl erwartet
Mit den anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und den weiterhin stark eingeschränkten Ölexporten durch die Straße von Hormus steigen die Preise an den Ölbörsen und in direkter Konsequenz auch bei Heizöl. In der Bundesrepublik muss heute deshalb mit durchschnittlichen Preisaufschlägen über +3,20 bis +4,70 Euro pro 100 Liter Heizöl gegenüber Donnerstagvormittag gerechnet werden. Aufgrund der anhaltenden und fragilen Unsicherheiten im Nahen Osten sind diese Zahlen jedoch nur Näherungen und können sich potentiell schnell und stark ändern.

Seit fast sieben Wochen ist die Straße von Hormus nun gesperrt, kaum ein Tanker kommt durch, die globale Öl- und Gasversorgung gerät immer mehr unter Druck. Unterdessen haben sich die beiden Kriegsparteien Iran und USA in eine Art Pattsituation hineinmanövriert, die ein schnelles Ende der Krise immer unwahrscheinlicher macht.

 

Straße von Hormus bleibt blockiert
Wo es vor einigen Wochen noch Hoffnung gab, dass die Straße von Hormus schnell wieder frei befahrbar sein könnte, ist sie jetzt im Grunde sogar noch mehr gesperrt als zuvor, denn auch die USA haben inzwischen eine Seeblockade eingesetzt. Sie versuchen, den Iran daran zu hindern, weiter Öl zu exportieren.

 

Gleichzeitig hat Donald Trump die geltende Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien erst gestern auf unbestimmte Zeit verlängert, während der Iran Washington in der Frage, ob man an Gesprächen teilnehmen möchte, zappeln lässt. Gleichzeitig überziehen sich weiterhin beide Parteien zu gleichen Teilen mit Häme und mit Drohungen.

 

Ölmarkt ächzt unter ausbleibenden Öl- und Gaslieferungen
Für den globalen Energiemarkt wird die Situation unterdessen immer dramatischer, denn mit jedem Tag, den die Exporte aus der Golfregion ausbleiben, verschärft sich die Angebotsverknappung am Weltmarkt. Üblicherweise werden durch die Straße von Hormus täglich etwa 20 Prozent des täglichen Öl- und Gasbedarfs transportiert.

 

Preise im Inland wieder teurer
Entsprechend bleiben die börsengehandelten Rohölpreise hoch, die europäische Referenzsorte Brent stieg gestern erstmals seit 10 Tagen wieder nachhaltig über 100 Dollar. Die Inlandspreise orientieren sich damit erneut nach oben. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen heute mit Aufschlägen von ca. +1,95 bis +3,45 Euro/100l zu Mittwochmorgen rechnen.

Am späten Dienstagabend kündigte US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhen zwischen den USA und dem Iran rund um die Spannungen im Nahen Osten an. Die Meldung dämpfte die Hoffnungen auf ein zeitnahes Kriegsende etwas ab und sorgte an den Ölbörsen für einen leichten Preisanstieg, insbesondere im Bereich der Ölprodukte.

Verlängerung der Waffenruhe dämpft Optimismus
Als der US-Präsident am späten Dienstagabend eine Verlängerung der Waffenruhen zwischen den USA und dem Iran auf unbestimmte Zeit ankündigte, dämpfte dies den Optimismus der Märkte zu einem baldigen Kriegsende deutlich ab. Während des damit am späten Dienstagabend zu kurzen aber sehr deutlichen Preiserhöhungen kam, flachten diese schon wieder etwas ab, dennoch sind die Preise an den Ölbörsen aktuell noch immer knapp 3 Prozent höher als am Dienstagvormittag.

Für viele Marktteilnehmer stand die Hoffnung, dass vor dem Ende der Waffenruhen ein mögliches Friedensabkommen zwischen dem Iran und den USA zumindest grundsätzlich aufgesetzt wird. Eine Verlängerung der Waffenruhen lässt zwar weiterhin auf eine grundsätzliche Annäherung im Iran-Krieg hoffen, ist jedoch dennoch etwas weniger als viele Marktteilnehmer und Länder sich erhofft hatten.

Auch seitens des Iran kam die Meldung wohl eher überraschend. Vertreter aus Teheran meldeten sich Mittwochvormittag und betonten eine allgemeine Skepsis, da die Ankündigung einer  Waffenruhe einseitig und ohne vorherige Absprachen mit dem Iran erfolgte. Teheran zufolge sei man sehr skeptisch zu dem Vorgehen und werde eine allgemeine Alarmbereitschaft aufrecht halten.

Heizöl deutlich teurer erwartet
Mit den deutlichen Preisanstiegen bei den Ölproduktmärkten gibt es auch deutliche Aufschläge bei Heizölkäufen in der Bundesrepublik. Abnehmerinnen und Abnehmer müssen heute deshalb mit moderaten Preiserhöhungen beim Heizölkauf über +5,50 bis +7,00 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu Dienstagvormittag rechnen. Da die Preise sich im Rahmen der Entwicklungen im Irankonflikt jedoch schnell ändern können, sind diese Angaben ohne Gewähr.