München (ots)

Nach Wochen fallender Benzin- und Dieselpreise wird Tanken wieder teurer. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,459 Euro, das sind 1,2 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 1,0 Cent auf 1,258 Euro je Liter.

Hauptgrund dürften die gestiegenen Rohölnotierungen sein. Für ein Barrel der Sorte Brent muss man derzeit rund zwei Dollar mehr als noch vor einer Woche bezahlen. Von den am Rohölmarkt phasenweise im April erreichten Notierungen von rund 75 Dollar liegt das aktuelle Kursniveau von rund 66 Dollar aber noch weit entfernt.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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Nachdem die Ölpreise in den letzten Tagen wenig starke Ausschwünge gezeigt hatten, kam gestern Abend der Wendepunkt und die börsengehandelten Rohölpreise sackten auf neue Tiefststände ab. Grund waren vor allem Kommentare aus Washington, dass es möglicherweise zu Verhandlungen mit dem Iran kommen könne. Auch die inzwischen erwartete Überversorgung, die mittel- und langfristig prognostiziert wird, setzt die Preise unter Druck, so dass heute auch im Bundesgebiet mit günstigeren Preisen bei Heizöl gerechnet werden kann.

 

Mögliche Annäherung zwischen USA und Iran

Bei einer Kabinettssitzung am Dienstag sagte Donald Trump, dass die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten einen großen Schritt vorangekommen seien. US Außenminister Mike Pompeo erklärte weiter, dass die Iraner in dieser Woche erstmals Bereitschaft gezeigt hätten, über ihr Raketenprogramm zu verhandeln. Damit gebe es die Chance auf ein Abkommen, „das tatsächlich verhindern würde, dass der Iran an eine Atomwaffe gelangt“, so Pompeo.

 

Aus Teheran gibt es bisher noch keine offizielle Stellungnahme, jedoch hatte der Iran bisher immer wieder erklärt, dass es nicht zu Verhandlungen kommen könne, solange die US Sanktionen in Kraft sind. Dennoch reichten die Kommentare aus dem Weißen Haus, um die Ölpreise in Bewegung zu bringen. Seit Monaten schon wirkt das Risiko einer militärischen Auseinandersetzung im Persischen Golf preisstützend. Mit der – wenn auch noch so kleinen – Aussicht auf eine friedliche Lösung rutschten die Preise demnach gestern ordentlich nach unten.

 

Nachfragewachstum und Überversorgung bleiben großes Thema

In der gleichen Kabinettssitzung rückte auch der Handelsstreit zwischen den USA und China wieder in den Fokus. Zuletzt hatte es nach einer Annäherung zwischen den beiden Wirtschaftsriesen ausgesehen und man hatte sich bemüht, die bisher verhängten Strafzölle auszusetzen. Donald Trump betonte nun aber, dass er durchaus bereit sei, weitere Handelssanktionen gegen China zu verhängen, sollte es nötig sein.

 

Der Handelsstreit belastet seit geraumer Zeit schon die Ölpreise, da die zahlreichen Strafzölle das Wirtschaftswachstum massiv beeinträchtigen. Entsprechend sinkt auch das Ölnachfragewachstum stetig und die Preise geraten unter Druck. In Kombination mit der schon jetzt spürbaren Überversorgung durch Produktionssteigerungen in den Nicht-OPEC-Ländern dürften es die Ölpreise langfristig schwer haben, stabil zu bleiben.

 

Ausblick

Mit dem Preisrutsch an den internationalen Ölbörsen machen sich auch im Inland klare Preissenkungen bemerkbar. Verbraucher könnten heute durchaus Schnäppchen machen, da 100 Liter Heizöl heute etwa -0,70 bis -0,90 Euro weniger kosten als gestern.

Die Lage im Golf von Mexiko hat sich soweit entspannt: Der Hurrikan Barry hat sich mittlerweile aufgelöst und weniger Schaden angerichtet, als vorher vermutet. Die Preise sanken wieder und auch die Spannungen im Nahen Osten haben zunächst kaum Einfluss auf die Preise. Ob die OPEC-Kürzungen ausreichen werden, wird von Analysten in Frage gestellt.

 

Hurrikan Barry schwächer als vermutet

Die Anlagen im Golf von Mexiko werden wieder hochgefahren. Bis die volle Förderung laufen wird, wird es zwar noch ein paar Tage dauern, dennoch sind kaum nennenswerte Schäden zu verzeichnen, wodurch einem vollständigem hochfahren nichts im Weg steht. Gleiches gilt auch für die Raffinerien in der Küstenregion: hier wurde nur eine Anlage heruntergefahren, welche nun aber auch schon im Begriff ist ihren vollen Betrieb zu meistern.

 

Die durch den Hurrikan leicht gestiegenen Preise erholen sich also nun tagtäglich und fielen im Verlauf des gestrigen Tages wieder.

 

Weiterhin Spannungen im Nahen Osten

Die Spannungen mit dem Iran halten weiterhin an, Großbritannien versucht hier zu deeskalieren. Es ist immer noch kein Ende in Sicht, der Iran ist nur zu Gesprächen bereit, wenn die USA die Sanktionen erlasse, die USA wiederum möchte die Sanktionen nur erlassen, wenn der Iran dem Nuklear- und Raketenprogramm zustimmt. Eine verzahnte Situation in der keiner so Recht nachgeben möchte. Eine Einigung rückt weiter in die Ferne. Auf die Preise hat diese Unsicherheit im Nahen Osten derzeit kaum Auswirkungen. Der Markt hat sich wohl „daran gewöhnt“, von einer Eskalation geht man vorerst nicht aus, wenngleich es nicht auszuschließen ist.

 

OPEC-Kürzungen

Die aktuellen OPEC-Kürzungen werden u.a. von Analysten der „Sanford C. Bernstein“ einer Vermögensverwaltungs- und Investmentgesellschaft, als nicht ausreichend angesehen. Man geht davon aus, dass die Maßnahmen kurzfristig im dritten Quartal für eine Unterversorgung und sinkende Bestände sorgen können, langfristig wird es allerdings nicht ausreichen, da die Förderung der Nicht-OPEC-Länder weiterhin stetig schneller wächst als die globale Öl-Nachfrage. Es wird also über kurz oder lang wieder eine deutliche Überversorgung geben.

 

Ausblick

Die Preise werden sich heute wohl um ca. -0,35 bis -0,50 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern Vormittag bewegen.

In der vergangenen Woche hatte sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer vor allem auf den Golf von Mexiko gerichtet, wo Hurrikan „Barry“ drohte, die Ölproduktion lahmzulegen. Der Hurrikan blieb jedoch vergleichsweise harmlos und so setzen sich zur neuen Woche vor allem preissenkende Impulse durch.

 

„Barry“ nur mit wenig Auswirkungen auf Ölindustrie

Noch immer ist den Marktteilnehmern der verheerende Hurrikan Harvey im Gedächtnis, der 2017 weiter Teile der amerikanischen Golfküste verwüstete und auch die Ölindustrie nahezu lahmlegte. Mit entsprechender Sorge hatte man deshalb Hurrikan „Barry“ beobachtet, der sich in der vergangenen Woche zusammengebraut hatte und am Samstag auf Land traf.

 

Vorsorglich waren einige Ölbohrinseln evakuiert worden, doch vor allem sorgte man sich um um die Raffinerien an der Küste, da starke Regenfälle und Springfluten erwartet wurden. Glücklicherweise blieben die Folgen des Hurrikans jedoch deutlich weniger dramatisch als befürchtet. Mittlerweile ist „Barry“ wieder von Hurrikanstärke auf einen Tropensturm herabgestuft worden.

 

Die US Küstenwache hat inzwischen den Hafen von New Orleans wieder geöffnet und auch die Raffineriebetreiber in der Region melden keine größeren Schäden. Das Personal der evakuierten Ölbohrinseln ist inzwischen größtenteils wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt, so dass es auch hier nur zu geringen Ausfällen kommen dürfte.

 

Ölpreise zum Wochenauftakt niedriger

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat am Freitag ihren Monatsreport veröffentlicht, aus dem hervor geht, dass das Produktionswachstum das Nachfragewachstum bis 2020 hinein deutlich übersteigen wird. Damit ist vor allem mittel- und langfristig eine Überversorgung zu erwarten, die die börsengehandelten Rohölpreise unter Druck bringt.

 

Es zeigt sich damit auch, wie schwer sich die OPEC tut, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen. Die OECD-Bestände sind im Mai um 22,8 Millionen Barrel angewachsen – ein herber Rückschlag für das Kartell, das sich eigentlich zum Ziel gesetzt hatte, mit den Förderkürzungen die OECD-Bestände zu senken.

 

Die OPEC scheint inzwischen einen Kampf gegen Windmühlen zu führen. Jeder Versuch, die weltweiten Ölbestände zu reduzieren, ist bisher gescheitert. Im Gegenteil hat sich inzwischen ein deutliches Überangebot etabliert, dass letztlich den Produktionszuwächsen aus Nicht-OPEC-Ländern wie den USA zu verdanken ist. Das Kartell muss sich nun bemühen, nicht in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.

 

Ausblick

Zum Wochenstart heute könnte es sich lohnen, zuzuschlagen, denn nicht nur die gefallenen Kurse an den Ölbörsen sorgen für niedrige Preise sondern auch der starke Euro, der in Dollar gehandeltes Heizöl für Investoren aus dem Euroraum günstiger macht. Für 100 Liter zahlen Verbraucher demnach heute etwa -0,25 bis -0,40 Euro weniger als Freitag.

 

Nachdem sich die Preise vergleichsweise kontinuierlich gleichbleibend verhielten, ist nun seit Anfang der Woche ein Anstieg zu verzeichnen. Das wird auch in der Statistik deutlich: in den Trendboxen zeichnet sich ein klarer Trend nach oben ab. Je weiter man in der kurzfristigen Box zurückblickt, desto deutlicher wird es. Zieht man den Vergleich zu dem Stand noch vor einem Monat so ist ein deutlicher Anstieg von ca. 6,9% zu erkennen, was in etwa 4,41€ entspricht.

 

Preisentwicklung nach oben

In der vergangenen Woche ließen die neuen Gegebenheiten in Sachen US-Ölbestandsdaten und die Unsicherheit des herannahenden Sturms im Golf von Mexiko die Preise nach oben schnellen. Das „American Petroleum Institute“ (API) als auch das Amerikanische Energieministerium (DOE) meldeten erhebliche Abbauten bei den Rohölvorräten, sowie leichte Rückgänge bei Benzin. Das verursachte bei den Rohölpreisen selbstverständlich einen beachtlichen Preisanstieg.

 

Die Entwicklung des herannahenden Sturms im Golf von Mexiko legte noch eine Schippe drauf: die Ölförderungen wurden hier schon gedrosselt, sollte sich der Sturm zu einem Hurrikan entwickeln, wird es hier zu weiteren Ausfällen kommen.

 

Weiter spielen auch immer noch die Unsicherheiten in und um den Iran eine Rolle, die nicht zu klein einzuschätzen ist.

 

Im Jahresvergleich noch unter 2018

Derzeit befindet sich die Linie des laufenden Jahres noch unterhalb der 2018er Linie. Schon Mitte Juni ließ sich ein Durchstoßen der Vorjahres-Linie vermuten, zu dem es allerdings dann doch nicht kam. Knapp vorbei gingen die Preise Ende Juni bis Anfang Juli nochmal nach unten, bis sie diese Woche über die Vormonats-Werte stiegen. Auch jetzt stehen die Preise wieder knapp unterhalb des Vorjahrespreises. Ob sich die Preise ihren Weg über die Vorjahrespreise bahnen bleibt ungewiss, wird aktuell doch von Preissenkungen ausgegangen. Es bleibt also abzuwarten wie sich die Gegebenheiten weiter entwickeln und wie der Markt darauf reagieren wird.

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 4,17 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 11.07.2019

Nach dem kontinuierlichen Preisanstieg der letzten Tage sind gestern die börsengehandelten Rohölpreise erst einmal an einer oberen Grenze abgeprallt nachdem der OPEC Monatsreport eine Überversorgung für 2020 prognostiziert hatte. Dennoch bleiben zahlreiche Risikofaktoren bestehen, die eher für hohe Preise sprechen. Im Golf von Mexiko tobt beispielsweise ein Tropensturm, dessen Auswirkungen die Ölproduktion schon jetzt behindern. Und auch der Nahe Osten bleibt ein Pulverfass, nachdem der Iran diese Woche versucht hat, einen britischen Öltanker festzusetzen.

 

Wasserstraße im Persischen Golf wird zum Brennpunkt

Der Iran wehrt sich mit allen Mitteln gegen den Druck von amerikanischer Seite und versucht nun seinerseits, den Druck zu erhöhen. Vor allem die Straße von Hormuz im Persischen Golf, das wichtigste Nadelöhr für den weltweiten Öltransport, rückt dabei wieder einmal in den Fokus. So hat der Iran am Mittwoch offenbar versucht, einen britischen Tanker an der Durchfahrt der Meerenge zu hindern. Erst nachdem die britische Marine zur Hilfe kam, zogen sich die iranischen Schiffe zurück.

 

Zwar gehen die meisten Experten nach wie vor nicht davon aus, dass es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommt, doch die Fronten verhärten sich immer weiter. Die Ölproduktion des Iran leidet schon jetzt stark unter den Sanktionen der USA und sollte es zu weiteren Blockaden in der Straße von Hormuz kommen, würde das am internationalen Ölmarkt sehr schnell zu spüren sein. Die Marktteilnehmer bleiben also wachsam und beobachten die Entwicklung aufmerksam.

 

Tropensturm im Golf von Mexiko

Besondere Aufmerksamkeit gilt zur Zeit auch dem Tropensturm vor der US Golfküste. Er dürfte am Samstag Hurrikanstärke erreichen und hat schon jetzt dazu geführt, dass mehrere Bohrinseln evakuiert werden mussten. Sorge bereiten jedoch vor allem die erwarteten schweren Regenfälle und möglichen Springfluten, die die Raffinerien an der Küste lahmlegen könnten. Dies würde sich zwangsläufig preissteigernd auswirken.

 

Ausblick

Mit den leichten Preissenkungen gestern Nachmittag sind heute auch die Inlandspreise nicht mehr auf dem hohen Niveau von gestern anzutreffen und leichte Abschläge werden möglich. Für 100 Liter Heizöl zahlen Verbraucher demnach heute etwa -0,20 bis -0,40 Euro weniger.

Die Ölpreise sind seit Dienstag auf ein neues Hoch geklettert und erreichen Niveaus wie seit Mai nicht mehr. Grund sind die Bestandsdaten aus den USA, aber auch die unverändert angespannte Situation im Nahen Osten und der Sturm im Golf von Mexiko, welcher nun schon zu Evakuierungen mehrerer Ölplattformen geführt hat.

 

Tropensturm und US Bestandsdaten stützen die Ölpreise

In Amerika ist seit einigen Wochen die Hurrikan-Saison wieder in vollem Gange. Dienstag hatte sich über dem Golf von Mexiko ein Sturm gebildet, der bis zum Wochenende möglicherweise zum Hurrikan hochgestuft werden könnte. Mehrer Ölbohrinseln wurden deshalb vorsorglich evakuiert. Die Ölförderung ist damit zur Zeit um gut 600.000 Barrel (à 159 Liter) täglich gedrosselt.

 

Gemeinsam mit den Dienstag und Mittwoch veröffentlichten US Ölbestandsdaten sorgt dies an den Ölbörsen für Preisanstiege. Sowohl das American Petroleum Institute (API) als auch das Amerikanische Energieministerium (DOE) meldeten Mitte der Woche signifikante Abbauten bei den Rohölvorräten sowie leichte Rückgänge bei Benzin. Sinkende Ölmengen stützen die Preise üblicherweise, so dass seit einigen Tagen wieder ein deutlicher Preisanstieg bei den börsengehandelten Rohölpreisen verzeichnet werden kann.

 

Vorerst Entwarnung in der Raffinerie Schwedt

Nachdem es am Wochenende erneut Meldungen über verunreinigtes Öl in der russischen Druschba-Pipeline gab, hatte die PCK-Raffinerie in Schwedt an der Oder die Anlieferungen sicherheitshalber gestoppt. Nun scheint es Entwarnung zu geben. Einen Annahmestopp habe es offenbar nur für einen Tag gegeben und man könne die Versorgung über die Pipeline nun wieder sicherstellen, so der russische Betreiber Lukoil.

 

Schon im Frühjahr hatte es erstmals weitreichende Probleme durch mit organischen Chloriden verunreinigtes Rohöl gegeben. Dieses war durch die Druschba-Pipeline an zahlreiche europäische Raffinerien geliefert worden und hatte an einigen Anlagen Schäden verursacht. Auch die deutschen Raffinerien in Schwedt und Leuna waren betroffen gewesen und die Preise waren in Folge dessen in manchen Regionen des Landes in die Höhe geklettert.

 

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Pipeline-Betreiber das Problem wirklich dauerhaft im Griff haben. Der russische Präsident Putin hatte im Frühjahr noch von einem massiven Imageschaden für die russische Ölindustrie gesprochen. Bis heute ist aber auch nicht zweifelsfrei geklärt, wie es zu den Verunreinigungen kommen konnte.

 

Ausblick

Mit den deutlichen Preissteigerungen an der Börse machen auch die Inlandspreise heute einen Sprung nach oben. Heizöl kostet die Verbraucher heute im Vergleich zu gestern etwa +1,60 bis +1,80 Euro mehr pro 100 Liter.

München (ots)

Autofahrer müssen an den Tankstellen für Benzin und Diesel etwas weniger bezahlen als in der Vorwoche. Dies ergibt die aktuelle Auswertung des ADAC. Ein Liter Super E10 verbilligte sich im Bundesdurchschnitt um 1,0 Cent auf 1,447 Euro, Diesel kostete im Mittel 1,248 Euro je Liter, das sind ebenfalls 1,0 Cent weniger als noch vor einer Woche. Der Benzinpreis lag zuletzt Mitte April auf diesem niedrigen Niveau. Diesel war zuletzt Mitte Februar billiger.

Angesichts der seit Ende April um bis zu zehn Dollar je Barrel gesunkenen Rohölnotierungen sieht der ADAC weiterhin ein deutliches Potenzial für billigeren Kraftstoff. Dieser Preisrückgang erreicht nun zumindest teilweise auch die Tankstellen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Mit dem ADAC Vorteilsprogramm günstiger tanken: ADAC Mitglieder bekommen einen Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff – an jeder fünften Tankstelle in Deutschland. Alle Infos dazu unter www.adac.de/mitgliedschaft/mitglieder-vorteilsprogramm.

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München (ots)

Die Durchschnittspreise für Benzin und Diesel in den Bundesländern weisen erkennbare Unterschiede auf. Am günstigsten tanken Autofahrer derzeit im Stadtstaat Bremen: Ein Liter Super E10 ist hier mit durchschnittlich 1,434 Euro um 7,2 Cent billiger als im teuersten Bundesland Sachsen (1,506 Euro). Ein Liter Diesel kostet in Bremen im Mittel 1,240 Euro und damit 4,5 Cent weniger als in Bayern, wo Autofahrer mit 1,285 Euro für diese Kraftstoffart am meisten bezahlen müssen.

Besonders fällt auf, dass man im Norden Deutschlands tendenziell billiger tankt als im Süden. Die süddeutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen befinden sich in der Rangliste der Preise bei beiden Kraftstoffsorten in der unteren Hälfte, während sich in der oberen Hälfte – abgesehen vom Saarland und bei Diesel auch Thüringen – ausschließlich norddeutsche Bundesländer wiederfinden.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter www.adac.de/tanken.

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Zum sechsten Mal in Folge wurde die Ölnachfrage-Erwartung vom Energieministeriums der USA (EIA) für 2019 nach unten korrigiert. Auch für das kommende Jahr wurden die Nachfrageerwartungen nach unten prognostiziert.

 

Unsicherheiten im Nahen Osten gehen weiter

Die Konflikte der vergangenen Woche zwischen dem Iran und den USA haben die Unsicherheiten der Branche bestärkt. Nun hat auch Großbritannien mitgemischt und letzte Woche einen iranischen Öltanker vor Gibraltar festgesetzt. Laut britischer Regierung gebe es Verstöße gegen die EU-Sanktionen, weshalb der Tanker festgesetzt wurde. Der Iran reagierte auf diese Aktion mit der Ankündigung es ihnen gleich zu tun und einen britischen Öltanker festzusetzen.

 

Demnach bleibt die Situation weiter undurchsichtig. Man weiß nicht was als nächstes passieren wird. Wird die angespannte Lage eskalieren? Wie gehen die Unstimmigkeiten mit den USA weiter? Diese und weitere Fragen bleiben weiterhin im Raum und lassen nur Platz für Spekulationen.

 

Sturmfront im Golf von Mexiko

Zu den Unsicherheiten kommt eine Sturmformation im Osten des Golf von Mexiko. Bislang hat sich daraus kein Tropensturm entwickelt, welcher dann wohl genau über die Hauptproduktionsanlagen im Golf ziehen würde. Daraus könnten Abschaltungen der Anlagen resultieren. Unabhängig davon werden große Mengen Niederschläge erwartet, was auch für die Raffinerien in der Region problematisch werden kann.

 

Dies alles lässt die Nachfrageerwartungen für das laufende und kommende Jahr weiter sinken. Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China konnte noch nicht zu einem positiven Ende geführt werden. Alles in allem erzeugt dies eine geringere Ölnachfrage am Markt.

 

 

Ausblick

Die Preise bleiben weiter auf relativ gleichem Niveau. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt der Inlandspreis bei ca. +0,55 bis +0,75 € pro 100 Liter.